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PRIMUS - Kinjia Stove - Gaskocher im Test

Moritz berichtet am 18.06.2017 um 19:37

Sportarten:

Klettern Wandern
Kinjia Stove
Kinjia Stove/

Was gibt es Schöneres als unter freiem Himmel zu Kochen - egal ob beim Camping oder bei einem Outdoor Ausflug ist dies ein perfekter Ausklang für einen schönen Outdoortag: bei gutem Essen und einem Gläschen Wein oder dem ein oder anderen Bier.
 
Nach dem wir schon Jahre mit einfachen Kartuschenkocher unterwegs waren wurde es spätestens mit zwei Kids klar, dass man eine größere Kochgelegenheit benötigt, um schneller und effizienter das Essen zubereiten zu können.
 
Was wir wollten war ein Zweiflammenkocher der gut verarbeitet und qualitativ hochwertig ist, so dass wir in den kommenden Jahren einen verlässlichen Partner für unsere Kochabenteuer haben.
 
Unsere Wahl viel auf den Kinjia von Primus. Einem leichten und kompakten Zweiflammenkocher der besonders durch sein flaches Packmaß ideal zum Transport ist. Der Kocher hat ein Kochleistung von 2.000 Watt pro Flamme und steht damit auch größeren Kochern in nichts nach.
 
Standardmäßig lässt sich der Kocher mit  kleinen 100, 230 oder 450 g Primus-Kartuschen betreiben - damit hat man in Summe ein wirklich solides Setup, dass wirklich wenig Platz in Anspruch nimmt. Das wirklich tolle am Kocher ist aber, dass man diesen auch über einen optional erhältlichen Adapter an die großen Gasflaschen anschließen kann (normale Butanflaschen oder auch Campinggaz Flaschen). Sicherlich benötigt man in diesem Setup etwas mehr Stauraum für die Flasche, aber preislich ist dies unschlagbar. Zahlt man für eine normale Gaskartusche rund 10 Euro für 500 Gramm Gas, liegt eine Standardfüllung Butan Gas bei 12-15 Euro pro 5 kg. Für wen also der Platz kein Problem ist, der sollte sich in jedem Fall den passenden Adapter besorgen. Der passende Druckminderer für die größeren Flaschen ist direkt am Anschluss verbaut, dass heißt man benötigt wirklich nur den Kocher und das Adapterset und keinen weiteren Druckminderer mehr.
 
Neben den reinen Leistungsdaten war für uns auch die einfache Pflegbarkeit des Kochers wichtig. Auch hier weiß der Kinjia voll zu überzeugen. Der Kocher ist einfach zerlegbar und sowohl der Topfhalter als auch das darunterliegende Blech lassen sich so bestens reinigen.
 
Für den Kocher gibt es noch optional die PRIMUS CAMPFIRE GRIDDLE PLATE. Das ist ein Platte die für das Grillen auf dem Kocher vorgesehen ist. Die Platte ist aus Aluminium-Druckguss und sorgt so für eine ideale Wärmeverteilung. Die Antihaftbeschichtung sorgt für komfortables Grillen und eine mühelose Reinigung. In Summe ist die Platte auch eine schöne Ergänzung, leider ist die Platte aber relativ eng bemessen - viel mehr als ein Steak findet auf der Platte keinen Platz.
 
In Summe sind wir mit dem Kocher rundum zufrieden. Kleine Verbesserungsmöglichkeiten gibt es vor alle noch in die Bedienung - schön wäre es bspw. wenn im Kocher direkt eine Zündung verbaut würde - aktuell muss man noch den Umweg mit einem Feuerzeug gehen. Optimieren könnte man auch die Länge des Gasschlauches - vor allem mit dem Einsatz von größeren Gasflaschen ist dieser doch relativ knapp bemessen. Die wesentlichen Aufgaben löst der Kocher jedoch mit Bravour - schneller Aufbau, leichte Reinigung und genügend Power um schnell zu kochen - was will man mehr?

 



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