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Effektives Training mit dem Medizinball

Moritz berichtet am 16.02.2017 um 07:32

Sportarten:

Fitness Kraft-Ausdauer Krafttraining
Zirkeltraining mit dem Medizinball - Eine von vielen Varianten
Zirkeltraining mit dem Medizinball - Eine von vielen Varianten/

Der Medizinball gehört bereits seit Jahrzehnten zur Standardausrüstung beim Training für viele Sportler. Da der Medizinball auf verschiedene Arten eingesetzt werden kann, wird er auch in Zukunft zu den beliebtesten Sportgeräten gehören. Mit dem richtigen Training lässt sich das Leistungspotenzial dauerhaft erhöhen und ein enormer sportlicher Effekt bewirken. Wenn auch Sie bereits seit längerem mit dem Gedanken spielen, den Medizinball effektiv in ihr Sportprogramm aufzunehmen, dann erfahren Sie in diesem Beitrag alle wichtigen Fakten, die sie benötigen, um schon heute durchzustarten. Darüber hinaus verraten wir Ihnen eine wirkungsvolle Übung, die Sie mit dem Medizinball ausführen können. Lesen Sie jetzt weiter und erfahren Sie mehr.

Ist der Medizinball nicht "old-school" und somit für den Sport längst überholt?"

Viele Sportler und grundsätzlich viele Menschen assoziieren mit dem Medizinball häufig das Sporttraining in der Schule. Denn wer erinnert sich nicht an die Zeit zurück, wo er in der Sporthalle etliche Runden mit einem Medizinball umherlaufen musste und dabei vom Lehrer angespornt wurde. Ein weiterer Grund, weshalb Menschen negative Gedanken mit einem Medizinball assoziieren, besteht im Wort Medizin. Häufig schwingt der Gedanke mit, dass nur kranke Menschen einen Medizinball benutzen müssen. Nichtsdestotrotz greifen viele Sportler trotz moderner Fitnessstudios immer wieder auf Medizinbälle zurück. Aus diesem Grund kann die Wirkung nicht von der Hand gewiesen werden. Welche Gründe für die positive Wirkung verantwortlich sind, erfahren Sie, wenn Sie diesen Text jetzt weiterlesen.

Diese Vorteile bietet das Training mit einem Medizinball

Der entscheidende Vorteil eines Medizinballs besteht darin, dass er auf vielfältige Weise im Sporttraining eingesetzt werden kann. Demnach lassen sich mit dem Medizinball unterschiedliche Übungen ausführen, die sowohl zur Verstärkung der Muskelgruppen, als auch zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems genutzt werden können. Personal Trainer beispielsweise nutzen Medizinbälle im Einzeltraining mit ihren Klienten, um ganz bestimmte Muskelgruppen effektiv und zielgerichtet zu trainieren. Ausdauersportler wie beispielsweise Fußballspieler nutzen den Medizinball um gleichermaßen Kondition als auch Muskelstärke zu erhöhen. Aufgrund der Vielfältigkeit des Medizinballs, kann die eigene Leistung exponentiell gesteigert werden. Der Medizinball kommt jedoch nicht nur im Sport zum Einsatz, sondern auch im Rahmen von Physiotherapie und Reha. Wer also bereits seit längerem an einer Sportkrankheit leidet, körperlich beeinträchtigt ist oder eine jüngst zurückliegende Sportverletzung überwinden muss, für den bietet sich ein Training mit einem Medizinball aus vielfältigen Gründen an.

Welche Trainingsziele lassen sich mit einem Medizinball erreichen?

Wie bereits erwähnt, kann der Medizinball auf verschiedene Art und Weise im Sportprogramm eingesetzt werden. Einerseits zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und andererseits zur zielgerichteten Definition gewünschter Muskelgruppen. Insbesondere der zuletzt erwähnte Punkt ist an dieser Stelle ganz besonders hervorzuheben. Denn Fitnessgeräte im Studio können oftmals nicht an ganz bestimmte Muskelgruppen angepasst werden. Mit einem Medizinball hingehen, ist dies möglich. Darüber hinaus kann der Medizinball für ballistisches Training genutzt werden. Konkret bedeutet dies, dass sich der Medizinball von sich wegstoßen lässt und auf diese Weise lässt sich die Schnelligkeit und die Explosivität verstärkt trainieren. Fußballspieler oder Leichtathleten trainieren daher nicht ohne Grund mit einem Medizinball. Sportler, die auf Explositionskraft angewiesen sind, sind daher gut beraten, wenn diese sich für ein Training mit einem Medizinball entscheiden. Daher ist der Medizinball auch für Boxer und sonstige Kampfsportler, die sich in einem Zweikampf messen, geeignet. Das hat vor allem damit zu tun, dass in Kampfsportarten die Kraft in verschiedenen Bewegungsrichtungen wirkt und die Handhabung dieser erst erlernt werden muss. Besonders entscheidend sind in diesem Zusammenhang die auftretenden Rotationskräfte. Mit einem Medizinball, lassen sich die dabei entstehenden Bewegungsmuster trainieren und erlernen.

Wie genau kann der Medizinball im Training eingesetzt werden?

Der Medizinball kann nicht nur eingesetzt werden, um die Explositionskraft zu steigern, sondern auch dazu, um das Training mit verschiedenen Warm-Up-Einheiten zu starten. Auf diese Weise können Sie vollkommen aufgewärmt im Anschluss Ihr Trainingsprogramm starten. Darüber hinaus kann der Medizinball eingesetzt werden, um die Maximalkraft zu steigern. Ausdauer und Rotationstraining ist ebenfalls ein Anwendungsbereich, in dem der Medizinball häufig verwendet wird. Weiterhin kann der Medizinball eingesetzt werden, um Techniken und unterschiedliche Bewegungsabläufe besser und vor allem wirkungsvoller zu erlernen. Vor allem aber werden durch den Einsatz des Medizinballs natürliche Bewegungsabläufe des Körpers trainiert, wodurch letztendlich die allgemeine Gesundheit gesteigert wird. Nicht ohne Grund wird der Medizinball schließlich in der Reha verwendet.

Welche effektiven Übungen lassen sich mit dem Medizinball ausführen?

Wie bereits erwähnt, lässt sich der Medizinball vielfältig einsetzen. Das wiederum hat zur Folge, dass verschiedenste Übungen ausgeführt werden können. Die jeweiligen Übungen müssen letztendlich auf den dahinterliegenden Sinn und die Absicht des Sportlers abgestimmt werden. Von daher ist es logisch, dass andere Übungen ausgeführt werden müssen, wenn man die Explositionskraft oder die Ausdauer trainiert. Grundsätzlich gilt aber zwsichen Übungen zu unterscheiden, die man mit einem Arm, mit beiden Armen, durch Bewegung des Oberkörpers, durch Bewegung der Beine oder im Laufen ausführt. Da sehr viele Übungen mit dem Medizinball ausgeführt werden können, ist es sinnvoll, dass Sie sich einen Experten wie beispielsweise an einen Personal Trainer wenden. Dieser kann ihnen dann ein Trainingsprogramm zusammenstellen, das optimal an Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Auf diese Weise können Sie Ihre Leistung dauerhaft maximieren. Ziehen Sie daher bei offenen Fragen unbedingt einen Experten zurate.

Bestehen Gefahren im Umgang mit einem Medizinball?

Wie bei jedem anderen Sportgerät auch, kann der Umgang mit einem Medizinball zu Schäden an Muskeln und Körper führen. Die Gefahren sind jedoch im Verhältnis zu anderen Sportgeräten sehr gering. Eine Gefahrensituation kann dann entstehen, wenn unkontrollierte Bewegungen erfolgen. Das kann zur Folge haben, dass Verspannungen oder Krämpfe entstehen, die den Körper dauerhaft belasten. Das kann insbesondere bei Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit und Intensität der Fall sein. Achten Sie daher bereits im Vorfeld darauf, dass Sie Ihre Muskulatur entsprechend lockern, da Sie auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit reduzieren, Verspannungen oder Krämpfe zu erleiden.

Diese Übung im Umgang mit dem Medizinball sollten Sie kennen

Impact Sit Up

Schritt 1: Um diese Übung ausführen zu können, müssen Sie sich in der Rückenlage befinden. Legen Sie sich daher entspannt zurück und achten Sie darauf, dass Sie sich auf einer angenehmen Unterfläche befinden. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Isomatte handeln. Strecken Sie sich nun aus, nehmen Sie den Medizinball in beide Arme und positionieren Sie diesen hinter Ihren Hinterkopf. Achten Sie darauf, dass Ihre Beine lang ausgestreckt sind. Ist dies der Fall, können Sie zum nächsten Schritt übergeben.

Schritt 2: Für Sportler, die wenig Erfahrung mit dem Medizinball haben, kann der folgende Schritt eine große Herausforderung sein. Ihre Aufgabe besteht nun darin, aus der vorherigen Position den Medizinball explosionsartig zur Körpermitte zu bewegen. Im selben Augenblick ziehen Sie das linke Knie hin zur Körpermitte. Im besten Fall treffen sich Knie und Medizinball genau in der Körpermitte. Anschließend bewegen Sie sich in die Ausgangsposition zurück. Der Medizinball befindet sich demnach wieder hinter dem Kopf und die Füße sind wieder lang ausgestreckt. Nun wiederholen Sie die Übung mit dem anderen Knie. Ist dies geschafft, wiederholen Sie die Übung abschließend mit beiden Knien.

Schritt 3: Bevor Sie zum dritten Schritt übergehen, sollten Sie Schritt eins und zwei bereits perfektioniert haben. Denn der dritte Schritt hat es in sich und erfordert etwas Übung im Umgang mit dem Medizinball. Der Schritt setzt dort an, wo Sie mit beiden Knien den Medizinball berührt haben. Anschließend führen Sie nämlich einen explositionsartigen Sit-Up aus. Dabei stoßen Sie den Ball von sich weg. Dabei ist es sinnvoll, dass Sie diese Übung zusammen mit einem Trainingspartner ausführen. Dieser kann neben Ihnen stehen und Ihnen umgehend wieder den Medizinball zurückwerfen und Sie wiederum können die nächste Wiederholung beginnen. Insgesamt sollten Sie drei Sätze mit jeweils 8-12 Wiederholungen durchführen. Später können Sie die Zahl der Wiederholung und setzte steigern und an Ihr Leistungsniveau anpassen. Die Übung ist ein wahrer Allrounder und sollte zu jedem Sportler gehören, denn ein Medizinball trainiert.



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