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Grippeschutzimpfung für Sportler - Wie lange sollte man nach der Grippeimpfung mit dem Training Pause machen

Moritz berichtet am 02.11.2012 um 18:43

Kategorie:

Trainingstipps

Sportarten:

Aerobic Ausdauersport Fußball Laufen Radfahren
Warum überhaupt impfen?

Kurz gesagt, um sich und seine Mitmenschen vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Mit seinem Abwehrsystem wehrt sich der menschliche Körper gegen Bakterien und Viren, die ihn schädigen könnten. Zum Abwehrsystem des Körpers gehört eine Art Gedächtnis, dieses erkennt auch noch nach Jahren Krankheitserreger wieder, die es einmal aktiv bekämpft hat. Einmal erkannt, macht das Abwehrsystem die Erreger sofort unschädlich. Dadurch ist der Körper gegen die erkannten Krankheitserreger immun. Gegen Infektionskrankheiten, die der Mensch durch Kinderkrankheit, wie Masern, Windpocken oder Mumps selbst einmal durchgemacht hat, hält die Immunität ein Leben lang. Durch eine Impfung werden vom Arzt abgeschwächte oder abgetötete Keime in den Körper eingebracht. Danach bildet der Körper Abwehrstoffe gegen Eindringlinge, zu merken ist dies an den leichten Impfredaktionen, wie Unwohlsein oder auch an leichtem Fieber, Reaktionen des Körper, die nach der erfolgten den Impfung auftreten können, aber nicht müssen. Doch nicht alle Impfungen schützen den Menschen auf Dauer vor Krankheiten, gegen die bereits eine Impfung durchgeführt wurde. Deshalb sind immer wieder erneute Impfungen zur Auffrischung notwendig. Impfungen sind immer dann sinnvoll, wenn die Krankheit, gegen die geimpft wird, wiederholt auftritt, wie die Grippe im Winter. Impfungen sind auch sinnvoll, wenn der Schutz gegen die Krankheit durch eine Impfung lange besteht, wenn die Erkrankung schwerwiegende Folgen haben kann und das Impfrisiko kleiner ist, wie das Risiko einer Erkrankung. Umso mehr Menschen geimpft werden, umso größer wird die Zahl von Geimpften, damit verringert sich das Krankheitsrisiko auch für Nichtgeimpfte.

Sollten Sportler eine Grippeschutzimpfung erhalten?

Zuerst einmal sollten sich Menschen nicht impfen lassen, wenn sie schon erkrankt sind, eine Allergie gerade besonders stark verläuft oder der Körper geschwächt ist. Ansonsten schützt die Impfung vor den weit verbreiteten und schnell übertragbaren Erregern der Grippe. Da Sportler in der Regel mit vielen Menschen in Kontakt kommen, ist eine Impfung gegen Grippe sinnvoll. Grippe ist eine Infektion der oberen Luftwege mit Vieren, die besonders leicht von einem Menschen auf den anderen übertragen werden kann. Da Sportler in Vereinen und in Sportclubs auf viele aktive Gleichgesinnte treffen, ist eine Impfung zu ihrem Schutz in ihrem Interesse. Da Grippe bei Kindern und älteren Menschen schwer verlaufen kann, sollten diese auf jeden Fall eine Schutzimpfung erhalten. Sportler die sich impfen lassen möchten, sollten dies jetzt tun, da die Durchführung der Impfung im Oktober und November sinnvoll ist, um einen ausreichenden Schutz aufzubauen.

Sollten Sportler nach der Impfung pausieren?

Ja. In der Regel genügt es jedoch, einen Tag lang mit dem Sport auszusetzen. Die Risiken nach einer Grippeschutzimpfung sind für gesunde Menschen gering, eventuell kann sich eine leichte Unverträglichkeit zeigen, die sich durch eine Rötung oder einer Anschwellung der Haut an der Einstichstelle zeigt. Einige wenige Menschen entwickeln nach der Impfung leichtes Fieber. Lassen sich Sportler nicht gegen Grippe impfen, müssen sie, falls sie durch Ansteckung durch andere Menschen die Krankheit bekommen, viel länger damit rechnen, kein Sport betreiben zu können, als durch eine Impfung. Bei einer echten Grippe treten die Systeme plötzlich und sehr heftig auf. Fieren, Schüttelfrost, Glieder-, Rücken- und Kopfschmerzen, starker Husten mit Auswurf und Schnupfen, sowie hohes Fieber bis zu 39 Grad, zwingen zur Ruhe. Nachdem die Krankheit überstanden ist, muss der Körper sich erst allmählich wieder an Anstrengung gewöhnen, so dass nicht gleich wieder mit aktiven Sport begonnen werden kann. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass eine Grippe auch bei gesunden Menschen schwer verläuft. Dies ist zum Bespiel der Fall, wenn sich Bakterien auf den Schleimhäuten ansiedeln und zu einer Lungenentzündung führen. Tritt eine Grippeepidemie mit den Influenza-A- UND –B-Viren auf, lässt sich eine Ansteckung kaum vermeiden. Wer aktiv durch das Leben geht, beugt mit einer Grippeimpfung vor.


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